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Alle Kinder haben Rechte und Pflichten. Vor allem in der Schule.
Sie sollen den Schulalltag nicht ertragen, sondern gestalten. Politik erleben und im Kleinen Demokratie erleben, das ist unser Ziel. Statistiken belegen, dass zeitiges Agieren und Aktivsein in Gremien der Schule das spätere Leben positiv beeinflussen.

Kinder erfahren bei uns an der Schule demokratische Umgangsformen. Sie erleben einen  sozialen Umgang miteinander. Durch ihre Wahl als Schülersprecher in den Klassen übernehmen sie Verantwortung und lernen respektvoll miteinander umzugehen. In Anlehnung an das Stadtparlament lernen sich die Vertreter der Kassen 3- 7 (Klassen, die im Hauptgebäude lernen) näher kennen und respektieren sich. Sie hören sich die Probleme anderer an und suchen nach Lösungen.

Demokratie wird im Konkreten erlebbar!

Nicht immer ist das einfach. Denn Arbeit im Parlament heißt auch Verantwortung übernehmen und Aufgaben bekommen. Regelmäßige Teilnahme an den monatlichen Versammlungen ist Pflicht.

Welche sozialen und demokratischen Kompetenzen sollen erworben werden?

  • Rechte und Pflichten als Schülervertreter kennen
  • Respektvolle Umgang miteinander
  • Erarbeitung gemeinsamer Werte
  • Bedürfnisse und Ängste artikulieren und ernst nehmen
  • Sich positionieren, Lösungen suchen und Ideen sammeln
  • Engagement zeigen, sicher auftreten, Meinung vertreten
  • Entscheidungskompetenz erlernen, Anknüpfungspunkte finden (z.B. Mitgestaltung des Schullebens)
  • Interesse an Themen der Schulentwicklung zeigen
  • Klassenprobleme objektiv vertreten
  • Wertschätzung untereinander, gegenseitiges Unterstützen uns Helfen
  • Diskussion führen, Protokolle schreiben etc.

Unsere Arbeit ist transparent!

Was ein Parlament ist, dazu wurde im Foyer die Wandzeitung gestaltet. Sie zeigt, was ein Schulparlament macht und wie Demokratie an der Schule im Einzelnen funktioniert. Hier hängen auch die Protokolle aus, denn es ist kein Geheimnis, was besprochen wird.
Auch der nächste Termin unserer Treffen und Vorhaben sind da zu finden.
So kann man sich informieren, wie es mit der Aufgabenverteilung steht, mit Terminen und deren Abrechnung.

Durch gemeinsame Erlebnisse verstärken wir das Gemeinschaftsgefühl.
(Sammlung für Flüchtlingskinder, Unterstützung Willkommensklassen, Besuch im Abgeordnetenhaus, Empfang beim Bürgermeister im Roten Rathaus, Kontakt zu Lokalpolitikern, Besuch des Bundestag, Theaterbesuch)

Angeleitet wird das Schülerparlament durch Frau Schulze und Frau Loebe. Frau Schulze ist ausgebildete Streitschlichterin. Bei ihr können die Schüler lernen, wie man Konflikte erkennt, löst und sich umsichtig verhält.
Frau Loebe besuchte eine Fortbildung in der Ebert-Stiftung, um Anregungen für die Arbeit zu bekommen.
Gemeinsam berufen wir die Sitzungen einmal im Monat ein.

Wir haben noch viel vor. So sind wir im Moment dabei, das neue Schuljahr vorzubereiten.

Die Wahlen der Klassensprecher sollen noch qualitativ besser werden. Mit dem Umzug der Sekundarstufe ins Haupthaus wird das Parlament mit den Vertretern aus den Klassen 3-10 tagen. Ein weiterer Lehrer aus der Sekundarstufe wird uns dabei unterstützen.

Was wir vorhaben:

  • Qualitätsversprechen für Klassensprecher
  • Schulung der Klassenleiter, Handreichung zur Durchführung der Wahlen
  • Einführung von Sprechzeiten der Schülervertretung
  • Methodenschulung der Schülersprecher (ähnliche Schwerpunkte wie bei der Durchführung des Klassenrates)
  • Durchführung einer Schülervollversammlung
  • Aktive Arbeit in den weiterführenden Schulgremien z.B. der Schulkonferenz
  • gemeinsame Aktionen  (SV- Fahrt, Besuch Kanzleramt etc.)